28 August 2017

Meine liebsten Kinderbücher 

Wie bin ich eigentlich zum Lesen gekommen?



Hi zusammen!

Ich möchte euch heute gerne einige Bücher meiner Kindheit zeigen, die ich damals verschlungen habe und somit auch ein bisschen den Weg nachvollziehen, wie ich eigentlich zum lesen gekommen bin, denn eins ist klar: Bücher haben mich, so lange ich denken kann, immer auf meinem Weg begleitet und seit frühester Kindheit waren sie immer ein treuer Freund für mich.
An Weihnachten oder meinem Geburtstag gab es nichts besseres, als sich Bücher über Bücher zu wünschen und dann die Nase zwischen die niegelnagelneuen Seiten zu stecken und den Geruch von neuen Büchern tief einzuatmen.

Ich kann mich gut daran erinnern, dass die Bibliothek damals mein zweites zuhause war und ich mir jedes Mal mindestens zehn Bücher ausgeliehen habe, die ich dann mit dem Fahrrad irgendwie nach Hause bekommen musste um sie in den nächsten vier Wochen lesen zu können.

Wenn wir ganz vorne in der Geschichte anfangen, dann weiß ich, dass mein Papa mir und meinem Bruder abends immer vorgelesen hat, schon lange bevor ich eigentlich lesen konnte. Als ich es dann langsam gelernt hatte, habe ich immer versucht, auf den Seiten die Wörter zu lesen, die er gerade laut vorlas und hatte somit schon meine ersten Erfahrungen im Lesen von Büchern.

Das erste Buch, an das ich mich wirklich erinnern kann und dass mich wahnsinnig lange begleitet hat, was dieses hier:

"Zwei wilde kleine Hexen" von Cornelia Funke

Ich weiß noch, dass mir dieses Buch damals wahnsinnig dick vorkam und ich lange an der Geschichte gesessen habe und das Buch dadurch für mich zu einem Freund wurde, von dem ich traurig war, dass ich ihn zurück in die Bücherei geben musste. Ich glaube, dass war das erste Mal, dass mich ein Buch so sehr berührt hat, dass ich am liebsten gar nicht mehr loslassen wollte.
Von der Geschichte weiß ich nicht mehr so sonderlich viel, außer dass zwei Freundinnen aus Versehen eine Hexe zu sich rufen und diese dann versucht, aus den beiden Mädchen ebenfalls kleine Hexen zu machen.

Ich glaube, Cornelia Funke als Autorin wird euch in diesem Post noch einige Male über den Weg laufen. ;)

Ihre Bücher sind auch durchaus Werke, die ich später einmal meinen Kindern kaufen und zu lesen geben möchte, denn ihre Bücher haben einen ganz eigenen Zauber und ich weiß noch, in wie viele ihrer Geschichten ich komplett abgetaucht und einige Zeit später atemlos wieder aufgetaucht bin.

Angefixt von dem Hexenthema, dass mir dieses Buch beschwert hat, habe ich dann auf die gesamten "Hexe Lilly" - Bücher gestürzt und jedes davon mindestens genauso geliebt wie die anderen. Die Bücher hatten für mich die richtige Mischung aus Humor, Spannung und Abenteuer und nichts war besser zu der Zeit, als abends im Bett mit Hexe Lilly und Drache Hektor auf Reisen zu gehen und Abenteuer zu bestehen.
Auch diese Bücher würde ich wahnsinnig gerne an spätere Kinder weiter geben, denn zu der Zeit als ich die Bücher gelesen habe, war Hexe Lilly mein absolutes Vorbild und die Bücher haben mir eine Menge gegeben und mir nicht zu letzt eine tolle Zeit beschert.



Als ich dann aufs Gymnasium gekommen bin, habe ich in der fünften und sechsten Klasse etwas abseits meines eigentlichen Genres gelesen, denn ich habe "Die Pferdebande" für mich entdeckt. Eigentlich war ich nie ein großer Pferdefan und konnte es auch nicht nachvollziehen, dass meine Mitschülerinnen immer reiten gehen wollten. Ich hatte zwar nichts gegen Pferde, aber ich mochte sie auch nicht übermäßig. Sie waren halt einfach da, wenn man das so sagen kann. :D


Trotzdem hatte mich "Die Pferdebande" voll in ihren Bann gezogen, denn hier ging es nicht etwa nur um einen Reiterhof. Nein: Es ging hier um Kinder, die auf einem Reiterhof lebte und nebenbei noch spannenden Fällen nachgingen, bei denen man interaktiv mit raten konnte. Im Buch gab es nämlich immer wieder Abschnitte, wo der Leser direkt angesprochen wurde, was man selber zu einem bestimmten Thema zu sagen hat. Die Lösung gab es dann versteckt gleich mit: In Hufeisenform war die Lösung dazugedruckt, aber so verpixelt, dass man eine Art Brille (auch in Hufeisenform) über das gedruckte legen musste, damit die Schrift darunter zum Vorschein kam.



Ein Weihnachten habe ich von unserer Nachbarin zwei Bücher geschenkt bekommen, die mich zu aller erst gar nicht interessiert haben, denn wollte ich lieber Krimi oder Fantasy lesen und nicht solche "normalen" Geschichten. Trotzdem habe ich irgendwann in das Buch herein gelesen und fand es so gut, dass ich den nächsten Band gleich hinterher gelesen habe und mir die anderen Bände dieser Reihe zum Geburtstag gewünscht habe, die ich dann ebenfalls sehr schnell gelesen hatte. 

Ich bin mir relativ sicher, dass vor nicht allzu langer Zeit noch ein weiterer Teil erschienen ist, denn bei dem bin ich die ganze Zeit schon am überlegen, ob ich ihn noch lesen möchte oder nicht.
Falls ihr euch jetzt fragt, welche Bücher ich meine: Ich rede von der Lola - Reihe von Isabel Abedi:



Etwa zu der gleichen Zeit habe ich eine weitere Reihe gelesen, die ich auch wahnsinnig geliebt habe und die ich (genau wie die Lola-Reihe) nach wie vor bei mir im Regal habe.
Ich habe die Geschichte rund um Meerjungfrau Emily nur so aufgesaugt und wäre zu der Zeit auch wahnsinnig gerne so gewesen wie sie: Ein Menschenmächen, dass sich im Wasser in eine Meerjungfrau verwandelt :P


Wie versprochen gibt es noch mehr von Cornelia Funke, denn auch "Die wilden Hühner" waren absolute Favoriten unter den Büchern bei mir. Ich weiß noch ganz genau, dass ich den dritten Teil an einem Abend zu Ende gelesen habe, weil ich ihn so wahnsinnig spannend fand. Ich war diesen Abend bis nach Mitternacht wach und habe gelesen und was für mich mittlerweile normale Schlafenszeit ist, war in dem Alter war das unendlich spät in der Nacht für mich, vielleicht ist mir gerade deswegen das Buch auch so gut in Erinnerung geblieben. 
Auf jeden Fall mochte ich diese Reihe auch wahnsinnig gerne, auch wenn ich bis heute nur den ersten und fünften Teil zu hause habe und mir die anderen Bände immer aus der Bücherei ausgeliehen habe.


Das waren dann auch meine liebsten Kinderbücher, denn alles was ich danach gelesen habe, waren eher Bücher für Jugendliche und keine wirklichen Kinderbücher mehr. Allerdings möchte ich euch noch eine Reihe zeigen, die für mich irgendwie den Übergang zwischen Kinder- und Jugendbüchern markiert hat und das war die "Warrior Cats" - Reihe. Davon gibt es mittlerweile ja gefühlt tausend Bände, aber ich habe damals nur die erste "Staffel" gelesen und den sechsten aus irgendwelchen unerfindlichen Gründen bis heute nicht beendet...


Hach ja, wenn ich mir die ganzen Bücher so angucke, dann kommen Erinnerungen zurück. :) Ich mochte die Bücher alle sehr sehr gerne und hoffe wirklich, dass ich sie vielleicht einmal meinen Kindern weiter geben kann (obwohl ich mir manche davon erst mal wieder als Printausgabe kaufen müsste...)
Welche Bücher habt ihr als Kinder gerne gelesen? Ich könnte mir vorstellen, dass wir relativ viele Gemeinsamkeiten haben werden. ^^

Damit macht es gut ihr Lieben und kommt gut durch den Montag ♥



Kommentare:

  1. Hallo Kathi, ein sehr schöner Post zum Wochenanfang. Viele Deiner Bücher haben meine Kinder auch gelesen und ich liebe auch einige noch als "Erwachsene". Liebe Grüsse Isabel

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  2. Hallo Kathi, ein sehr schöner Post zum Wochenanfang. Viele Deiner Bücher haben meine Kinder auch gelesen und ich liebe auch einige noch als "Erwachsene". Liebe Grüsse Isabel

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    1. Hi :)

      Das hab ich mir schon gedacht, dass viele diese Bücher gelesen haben, denn es sind ja wirklich einige Schätze dabei :)

      Liebe Grüße ♥
      Kathi

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