Montagsfrage #3


Mal ehrlich - liest du dir die Danksagungen der Autoren in den Büchern durch?


Um es ehrlich zu sagen: Nein, ich lese mir die Danksagungen nicht durch. Meistens ist es eh nur eine Aufzählung von Namen, mit denen man als Leser nicht wirklich etwas anfangen kann. Ich finde es für die betreffenden Personen echt toll, dass sie namentlich in dem jeweiligen Buch erwähnt werden und damit auch ihre Arbeit wertgeschätzt wird, denn der Weg von der Idee zum Buch ist echt nicht einfach. 
Aber als Leser interessiert es mich relativ wenig, wer genau alles da mitgewirkt hat, weil ich es mir eh nicht merken würde, wenn ich so viele Namen hintereinander lesen würde. 

Manchmal lese ich kurz in die Danksagungen rein, weil manche Autoren echt sehr sympatisch schreiben in diesem Abschnitt, z.B. fallen mir da Kristin und P.C. Cast ein, die in den Danksagungen der House of Night - Reihe einmal schrieben, dass die Schüler von P.C. Cast (einer Hochschullehrerin) sich reihenweise darum reißen würden, als fiktive Charaktere in ihren Büchern umgebracht zu werden ^^

Das sind dann aber auch mal die Ausnahmen. Wenn mir ein Buch gut gefallen hat, lese ich im Höchstfall die ersten paar Sätze oder den ersten Abschnitt der Danksagung, mehr aber dann auch nicht. 
Was ich hingegen sehr gerne lese, sind die Widmungen ganz vorne, denn die sind oftmals wirklich toll gemacht. :)

Kommentare:

  1. Liebe Kathi,

    absolut ja, jedes Mal. Ich mag es sehr, Danksagungen in Büchern zu lesen. Klar, die langweiligen Versionen Danke an XY und Danke an XY sind es nicht die mich interessiert lesen lassen, aber die, in denen der Autor sich bedankt, dies oftmals tiefsinnig begründet oder sogar Anekdoten preisgibt, die machen mir schon viel Spaß. Besonders lesenswert ist es auch, wenn zum Beispiel Recherchen aufgegriffen werden, ein Resümee gezogen wird oder auch eine gesellschaftliche Frage in den Vordergrund gerückt wird. Eine Danksagung gehört in jedes Buch und für mich rundet es die eigentliche Geschichte dann auch harmonisch ab.

    Viele Grüße

    Anja von Nisnis Bücherliebe

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    1. Hi Anja :)
      Ich kann das auf jeden Fall nachvollziehen, warum du gerne die Danksagungen liest. Wenn sie sympatisch sind, habe ich da auch meinen Spaß dran. Aber bei manchen Büchern reißen die Danksagungen einen auch irgendwie aus der Geschichte raus, finde ich. ^^

      Liebe Grüße :)

      Kathi

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  2. Hi :D

    Ich mache das ähnlich wie du! Nachdem ich ein Buch gelesen habe, schaue ich immer in die Danksagung hinein. Dabei entscheide ich nach den ersten zwei Zeilen, ob ich sie wirklich bis zu Ende lese oder nicht. Wie Anja im Kommentar über mir passend gesagt hat, lese ich mich "Danke an XY und Danke an XY" nicht durch, aber wenn der Autor eine Geschichte hinter seiner Idee erzählt, finde ich das häufig sehr spannend.
    Vor allem das Nachwort von Sebastian Fitzek hat mir wirklich sehr beeindruckt und ich war froh, dass ich es gelesen habe. Denn auch mir hat er in seinem Thriller eine ganz andere Sichtweise auf pädophile Straftäter gegeben.

    Liebe Grüße
    Maxi von Die Vorleser ♥

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    1. Hi! :)
      Oh, von Sebastian Fitzek habe ich noch nicht viel gelesen muss ich gestehen ^^
      Aber ja, ich kenn das auch, wenn man durch eine Danksagung ein Buch noch besser versteht.
      Sehr beeindruckt war ich bei "Die Nebel von Avalon" als erst mal klar wurde, wie viel Arbeit die Autorin schon alleine in die Recherche gesteckt hat.

      Liebe Grüße :)
      Kathi

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